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1.)  Was ist der Unterschied zwischen einer Dienst-Beleggeburt und einer Begleit-Beleggeburt?

Bei einer Dienst-Beleggeburt ist es möglich, dass die Hebamme eine weitere Frau zusätzlich unter der Geburt betreut (2:1-Betreuung). Wir Eckernförder Beleghebammen arbeiten in 12h-Diensten, somit wäre es möglich, dass Sie einen Schichtwechsel miterleben. Für eine Dienst-Beleggeburt fallen keine Kosten für die Rufbereitschaft an.

Bei einer Begleit-Beleggeburt wird Ihnen eine 1:1-Betreuung gewährleistet.  Dies bedeutet, dass die Ihnen bekannte Hebamme keine weitere Frau zeitgleich mit Ihnen unter der Geburt betreut. Die Begleit-Beleghebamme ist für Sie ab der 36+0 Schwangerschaftswoche rufbereit. Für die Begleit-Beleggeburt fallen 450€ Rufbereitschaftspauschale an. Treten Sie frühzeitig mit der Hebamme Ihrer Wahl in Kontakt.

2.) Wie oft ist Dienstwechsel?

Wir arbeiten in 12 Stunden Schichten. An Feiertagen oder in Ausnahmesituationen teilen wir einen Dienst in 6 Stunden auf. Die Zeitangaben können variieren, wenn z.B. eine Diensthebamme eine Begleit-Beleggeburt hat. 

3.) Wie viel kostet eine Begleit-Beleggeburt?

Wir als Eckernförder Beleghebammen nehmen für die Rufbereitschaft 450€. 

Viele gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten anteilig als Wahlleistung. Informieren Sie sich bei Ihrer Krankenkasse.

4.) Was bedeutet Rufbereitschaft?

Mit der Rufbereitschaft garantiert Ihnen Ihre Hebamme, dass sie ab der 36+0 Schwangerschaftswoche zu jeder Tages- und Nachtzeit für Sie erreichbar ist und mit Ihnen bei Geburtsbeginn in den Kreißsaal fährt. Sie dürfen Ihre Hebamme dann bei Bedarf anrufen. Sie wird mit Ihnen besprechen, was zu tun ist und verabreden, wann Sie sich im Kreißsaal treffen.

5.) Wann muss ich mich für eine 1:1-Betreuung anmelden? 

Am besten melden Sie sich, sobald Sie wissen, dass Sie eine 1:1-Betreuung wünschen. Beleghebammen sind mitunter sehr gefragt, daher bietet es sich an frühestmöglich bei Ihrer Wunschhebamme anzufragen, ob diese Kapazitäten hat. Sollte dies nicht der Fall sein, sind wir aber bemüht, den Kontakt zu einer Kollegin herzustellen, die noch freie Plätze hat, damit keine auf die garantierte 1:1-Betreuung verzichten muss.

6.) Ich wohne mindestens 30 Minuten entfernt von Eckernförde. Schaffe ich es bei Geburtsbeginn noch in den Kreißsaal?

Da eine Geburt normalerweise länger als 30 Minuten dauert, stellt der weitere Anfahrtsweg kein Problem dar. Sie bleiben in der Regel ab Geburtsbeginn mit Ihrer Hebamme im Kontakt, sodass sie gemeinsam einschätzen können, ob Sie es noch bis nach Eckernförde schaffen.

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7.) Betreut mich meine Hebamme, die mich zur Geburt begleitet auch in der Schwangerschaft und im Wochenbett? 

Es ist abhängig von der Kapazität und vom Wohnort, welche Leistungen die Hebamme übernehmen kann. Wir freuen uns, wenn wir Frauen von Beginn der Schwangerschaft, bei der Geburt und im Wochenbett ganzheitlich betreuen können. Wohnen Sie allerdings zu weit von der Hebamme entfernt, wird sie nur die Schwangerschaft und die Geburt begleiten können. Dann müssen Sie sich zusätzlich eine Wochenbetthebamme suchen.

8.) Was passiert, wenn meine Hebamme verhindert ist?

Es kann sein, dass Ihre Hebamme einmal verhindert ist. Deswegen hat jede Hebamme eine Vertretung, die in diesem Falle für Sie erreichbar ist. Dies wird Ihre Hebamme rechtzeitig mit Ihnen besprechen. Zusätzlich besteht immer die Möglichkeit, sich auf der Station unter der 04351-882-351 zu melden.

9.) Ab wann darf ich in Eckernförde gebären? 

In der imland Klinik Eckernförde dürfen Sie ab der 36+0 SSW gebären.

10.) Muss ich mich im Krankenhaus zur Geburt anmelden? 

Haben Sie eine Begleit-Beleghebamme, hat diese mit Ihnen eine Akte angelegt und diese im Krankenhaus hinterlegt.

Werden Sie im Dienst gebären, machen Sie gern einen Termin in unserer Hebammensprechstunde (Tel.: 04351 882-380/381) aus. In der Sprechstunde wird eine Akte mit einer Kollegin des Eckernförder Beleghebammenteams angelegt und alle Fragen geklärt.

In beiden Fällen müssen Sie aber außerdem einen Termin zur ärztlichen Vorstellung ausmachen. Rufen Sie dazu um die 32. Schwangerschaftswoche bei uns an (Tel.: 04351 882-380/381) und lassen sich einen Termin geben. Die ärztliche Vorstellung beinhaltet einen Ultraschall und die Beantwortung von Fragen.

11.) Ist eine ambulante Geburt möglich?

Bei uns in Eckernförde ist eine ambulante Geburt möglich. Dies bedeutet, dass Sie 6 Stunden nach der Geburt Ihres Kindes nach Hause gehen können. Voraussetzung dafür sind das gesundheitliche Wohlbefinden von Mutter und Kind. 

Zu bedenken bei einer ambulanten Geburt sind die U2 innerhalb der ersten 10 Lebenstage bei der eigenen Kinderärztin, das Neugeborenen-Screening auf Stoffwechselerkrankungen zwischen der 36.-72. Lebensstunde und das Hör-Screening beim Kind. Informieren Sie sich im Vorfeld, ob Ihre Hebamme und/oder Ihre Kinderärztin diese Untersuchungen durchführen.

12.) Wann kann ich meine Hebamme anrufen?

Ab der 36+0 SSW ist Ihre Begleit-Beleg-Hebamme für Sie rufbereit. Ihre Hebamme wird mit Ihnen besprechen, wann es sinnvoll ist sie zu informieren. Das ist teilweise sehr individuell und hängt unter anderem von der Fahrtzeit in die Klinik ab und davon das wievielte Kind Sie bekommen. Das weitere Vorgehen wird mit Ihrer Hebamme besprochen.

13.) Gibt es Ausschlusskriterien für eine Geburt in Eckernförde?

Der Kreißsaal in Eckernförde entspricht einem Versorgungslevel der Stufe vier. Dies bedeutet, dass es Vorerkrankungen bzw. Situationen gibt, die eine Spontangeburt in Eckernförde unter Umständen ausschließen:

  • Schwangerschaftswoche: < 36+0 SSW
  • Mehrlingsschwangerschaften
  • Insulinpflichtiger Gestationsdiabetes/Typ 1 – Diabetes
  • Einige Blutungsstörungen
  • Fetale Wachstumsstörungen
  • Plazenta praevia totalis 
  • Beckenendlage als vaginale Geburt. Ein Kaiserschnitt ist möglich.
  • Die Einnahme von Antidepressiva am Ende der Schwangerschaft.

Informieren Sie sich bei Unsicherheit gerne persönlich und oder in Rücksprache mit unseren Gynäkologen in der ärztlichen Vorstellung unter 04351 88 23 80.

14.) Ist ein/e Arzt/Ärztin bei der Geburt anwesend?

Ihre Hebamme begleitet die Geburt eigenverantwortlich. Das bedeutet, wenn alles gut läuft, wird der/die diensthabende/n Arzt/Ärztin im Hintergrund bleiben. Nur in den letzten Minuten der Geburt wird er/sie leise dazukommen und ein weiteres Paar Hände bereithalten.
Sollte er oder sie vorher gebraucht werden, wird er/sie umgehend im Kreißsaal zur Stelle sein.

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15.) Kann ich mehr als eine Begleitperson zur Geburt mitnehmen? 

Die Anzahl der begleitenden Personen legen Sie fest. Bedenken Sie allerdings, dass die Geburt Ihres Kindes ein Ausnahmezustand ist, bei dem zu viele „Zuschauer“ Sie und damit den Geburtsablauf stören könnten. 

Während der Coronapandemie ist nur eine Begleitperson erlaubt. 

16.) Gibt es die Möglichkeit einer Wassergeburt in Eckernförde?

Bei physiologischem Geburtsverlauf begleiten wir sehr gerne Wassergeburten und nutzen dafür unsere große Gebärwanne häufig auch schon im Geburtsverlauf als Entspannungsbad.

17.) Benötige ich einen Streptokokkenabstrich für die geplante Geburt in Eckernförde?

Wie bei allen Untersuchungen ist es grundsätzlich Ihre Entscheidung welche Untersuchungen Sie durchführen lassen. Wir lehnen Sie bei fehlender Untersuchung nicht ab, empfehlen jedoch diesbezüglich ein Aufklärungsgespräch durch Ihre Hebamme oder Ihren/Ihre Arzt/Ärztin.

18.) Ist ein Kaiserschnitt in Eckernförde jederzeit möglich?

Ein Kaiserschnitt gehört zur Notfallversorgung und ist jederzeit möglich.

19.) Ist ein geplanter Kaiserschnitt auch mit einer Beleghebamme möglich? 

Sie können sich gerne für einen geplanten Kaiserschnitt ihre Begleit-Beleghebamme suchen. So können Sie sich gemeinsam mit der Hebamme auf den besonderen Tag vorbereiten und falls es ungeplant früher losgehen sollte, ist die Beleghebamme selbstverständlich auch zur Stelle.

20.) Welche Schmerzmedikation gibt es?

Neben den natürlichen Maßnahmen zur Unterstützung bei Schmerzen wie Bewegung, Massagen, warmes Wasser, Homöopathie und Akupunktur stehen Ihnen bei Bedarf auch jederzeit schulmedizinische Schmerzmittel zur Verfügung. Wir arbeiten mit Buscopan und Paracetamol bei Geburtsbeginn. Außerdem gibt es Meptid, ein Opiat welches im Geburtsverlauf entspannend eingesetzt werden kann. Die Anästhesie bietet auch rund um die Uhr die Möglichkeit eine PDA zu legen.

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21.) Gibt es jederzeit die Möglichkeit einer PDA?

Die Periduralanästhesie (PDA) ist eine Möglichkeit der Schmerzmittelgabe in Eckernförde und kann jederzeit bis zur Austrittsphase des Kindes von unseren Anästhesisten gelegt werden.

22.) Ist eine Notfallversorgung jederzeit gewährleistet? 

Ja. Das gesamte Team bildet sich laufend in der Notfallversorgung fort. Für Notfälle arbeiten wir interdisziplinär mit den Anästhesisten, Gynäkologen, Hebammen und Kinderärzten zusammen.

Die Kinderärzte stehen uns rund um die Uhr bei Bedarf im Rufdienst zur Verfügung.

23.) In welche Kinderklinik wird bei Notwendigkeit verlegt?

Es steht Ihnen grundsätzlich frei, in welches Krankenhaus Sie und Ihr Kind verlegt werden, vorbehaltlich der medizinischen Situation. Mit der imland Klinik Rendsburg arbeiten wir eng zusammen.

24.) Was ist ein Geburtsplan? 

In einem Geburtsplan verfasst eine Frau ihre Wünsche, Bedürfnisse und Vorstellungen für die Zeit im Kreißsaal und auf der Wochenbettstation. Der Sinn eines solchen Geburtsplans liegt darin, sich mit der bevorstehenden Geburt zu befassen, aber auch die Kommunikation bzw. die optimale Betreuung für Sie als Familie gewährleisten zu können. Ein wichtiger Punkt hierbei ist zu verstehen, dass es natürlich nicht immer nach Plan läuft. Gerade eine Ausnahmesituation wie eine Geburt ist niemals vorher konkret planbar. Wünsche, Vorstellungen und Bedürfnisse mitzuteilen, wird Ihnen dennoch eine Form der selbstbestimmten Geburtshilfe auf Augenhöhe aufzeigen. 

Verfassen Sie Ihren eigenen Text. Einfach aus dem Bauch heraus oder nutzen Sie gerne unseren Vordruck: 

Siehe extra Zettel: Geburtswünsche

Es ist nicht unbedingt notwendig einen solchen Geburtsplan zu verfassen. Ihre Wünsche, Bedürfnisse und Vorstellungen für die Geburt werden ebenso in der Hebammensprechstunde oder mit der bekannten Begleit-Beleghebamme im Vorfeld der Geburt besprochen.

25.) Was genau bedeutet eigentlich „das Wochenbett“?

Das Wochenbett beginnt mit der Geburt Ihres Kindes und dauert acht Wochen. Es beschreibt eine Zeit der Gesundung, des Bindungsaufbaus und der Rückbildung Ihres Körpers. 

Es ist eine der sensibelsten Zeiten im Leben einer Frau. Lassen Sie sich von einer Hebamme in Ihrem Wochenbett betreuen, um bestmöglich versorgt zu sein.

26.) Wird das Stillen gefördert?

Hegen Sie einen Stillwunsch, ist uns sehr daran gelegen die Stillbeziehung bestmöglich zu begleiten und zu fördern. In der Zeit nach der Geburt im Kreißsaal wird frühestmöglich das erste Mal gemeinsam das Kind an die Brust angelegt, sowie das Bonding durch Hautkontakt gefördert. Auf der Station wird das Personal fortlaufend zum Stillen fortgebildet und verfügt über ein umfangreiches Wissen. Teil des Teams ist eine ausgebildete Stillberaterin (IBCLC), die Sie gern beim Stillen unterstützt.

27.) Gibt es Familienzimmer? Und was kostet dies?

Sie haben bei uns in Eckernförde die Möglichkeit, nach der Geburt ein Familienzimmer für die Zeit Ihres Aufenthaltes zu beziehen. Da wir die Geburten jedoch nicht planen können, bitten wir Sie, sich bei Ihrer Hebamme zu erkundigen, ob ein Familienzimmer frei ist, wenn Sie in den Kreißsaal kommen. Ein Familienzimmer kostet 53 € pro angefangene 24h.

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